Artikel nach Datum gefiltert: Juli 2016

Wie unkompliziert Diplomatie auf Rheinhessisch funktioniert, das haben der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler und der Botschafter der Republik Singapur, Jai S. Sohan, in Vendersheim unter Beweis gestellt – auch wenn dabei nicht Rheinhessisch, sondern Englisch gesprochen wurde, wie auf internationalem Parkett üblich.

Der Botschafter sagte, er sehe in Metzler den Rheinhessen par excellence: „Jan ist aufgeschlossen, lebensfroh und humorvoll - gleichzeitig kenne ich ihn aber auch als jemanden, der sehr hart arbeitet.“ Dass man sich freundschaftlich verbunden fühlt, zeigte sich nicht nur in der gegenseitigen Anrede mit Vornamen. Es ließ sich auch daran ablesen, dass der Botschafter bei Metzler wie selbstverständlich und gut gelaunt eine kurze Umarmung zuließ.

Bei der Begrüßung im Weingut Beiser hob der Botschafter hervor, wie wichtig Vertrauen auch in Politik und Wirtschaft sei. Freundschaften wie die mit Jan Metzler seien wichtig, weil man sich darin wirklich auf Augenhöhe begegne. Begleitet wurden Sohan und Metzler vom Ersten Botschaftssekretär Khairul Azman Bin Rahmat, dem Ersten Beigeordneten der VG Wörrstadt Georg Heinrich Nehrbass, der Wörrstädter VG-Weinkönigin Bianca Bartels, dem Vorsitzenden der CDU der VG Wörrstadt Patrik Moll und dem Vendersheimer Ortsbürgermeister Gerhard Lenz.

Beim Besuch im Weingut Beiser, wo Simon Beiser, begleitet von Ehefrau Katja, durch Weinkeller und Betrieb führte und zu einer kleinen Weinprobe einlud, zeigte sich Sohan sehr interessiert. Er stellte viele Fragen und fand sogar eine Parallele zwischen erfolgreichen Unternehmen in Singapur und der Arbeitsweise sehr guter rheinhessischer Winzerbetriebe. Beide legten hohen Wert auf gute Produkte und hätten den Willen, sich immer weiter zu verbessern, sagte Sohan. Für Singapur, den kleinsten Staat Südostasiens, kleiner als die Fläche Berlins, sei diese Philosophie lebenswichtig, um wahrgenommen zu werden. Auch auf dem Gebiet der Wissenschaft sei sein Land stark.

Singapur ist mittlerweile eine Topregion für die deutsche Wirtschaft und gilt als Einstieg für den gesamten asiatischen Raum. Jan Metzler

Metzler nutzte den Ortstermin auch dafür, um den Botschafter mit Vertretern der rheinhessischen Wirtschaft ins Gespräch zu bringen und Rheinhessen als Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Mehr als 1500 deutsche Unternehmen sind in Singapur mit Auslandsbüros aktiv. Sohan ergänzte, es böten sich unzählige Geschäftsfelder an. Als Beispiel nannte er, mit Blick auf Rheinhessen, zuerst den Wein, wobei insbesondere der Riesling sehr gefragt sei in Singapur. Aber auch andere Bereiche, wie Solar oder, allgemeiner, erneuerbare Energien seien spannende Sparten. Sohan: „Oft kommt es nur darauf an, die richtige Geschäftsidee zu finden“.
Generell lohne der Blick auf das jeweils andere Land. Interessant für Deutschland könne beispielsweise auch sein, wie in Singapur das Zusammenleben verschiedener Kulturen geregelt ist, sagte Sohan mit Blick auf die drei großen Gruppen, die in seinem Land beheimatet sind, Chinesen, Malayen und Inder.

Anschließend besichtige die Gruppe den Weinbergsturm in Vendersheim. Dabei gab der Botschafter auch persönliche Erlebnisse von sich preis und bewies Humor. So berichtete er beispielsweise davon, wie er einmal für eine Familie in Deutschland gekocht habe und es dabei mit dem Würzen etwas zu gut gemeint habe. Und man erfuhr, dass er in früheren Jahren sogar selbst einmal einen ganzen Tag lang Trauben gelesen habe – allerdings nicht etwa in Rheinhessen bei Jan Metzler, der ja auch gelernter Winzer ist, sondern auf einem Weingut in San Francisco.

Die eindrucksvolle und über 250 Jahre alte Seuffert-Orgel in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Alsheim soll saniert werden. Erstmals stehen Bundesmittel für derartige Orgelsanierungen zur Verfügung. Deshalb macht Jan Metzler sich für den Alsheimer Förderantrag in Berlin bei Kulturstaatsministerin Grütters stark.

Die Alsheimer Seuffert-Orgel gilt als die besterhaltene Orgel ihrer Art im Bistum Mainz. Trotzdem ist sie inzwischen nicht mehr spielfähig und seit zwanzig Jahren verstummt. In Gottesdiensten oder gar für Konzerte ist sie nicht mehr in Gebrauch. Das soll sich nun ändern. Dabei ergibt sich eine einmalige Finanzierungschance, weiß Jan Metzler: „Erstmals wurde jetzt ein Bundesförderprogramm für sanierungsbedürftige, historische Orgeln aufgelegt.“ Darauf hat die Kirchengemeinde sich nun beworben.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins mit Vertretern der Kirchengemeinde, des Kirchen-Verwaltungsrates und der Ortsgemeinde hat er die Orgel jüngst in Augenschein genommen. Es geht um viel Geld, wie Thomas Tetzlaff, der Projektbeauftragte der Kirchengemeinde, erläutert. Die Sanierungskosten werden auf rund 160.000 Euro geschätzt. Der Aufwand ist entsprechend groß, denn die Orgel muss komplett abgebaut, in Einzelteile zerlegt, aufwändig restauriert und anschließend wieder in der Kirche aufgebaut werden. Weil aber noch ein beträchtlicher Teil, ca. 85 Prozent des historischen Original-Materials erhalten ist, informiert Rudolf Ratheiser, ließe sich, so sagen Experten, sogar der Original-Klang von 1764 wiederherstellen. „Ein kulturelles Highlight für Rheinhessen“, ist man sich einig. 

Zwar haben die Alsheimer schon vor Jahren begonnen, für die Sanierung Geld zu sammeln. Doch Eigenmittel und die in Aussicht gestellten Mittel des Bischöflichen Ordinariats, von Sponsoren und der Pfarrei reichen nicht. Es fehlen immer noch rund 70.000 Euro. Kirchengemeinde und Verwaltungsrat setzen daher große Hoffnung darauf, dass dieser Anteil nun vom Bund übernommen werden kann.

Metzler unterstützt den Förderantrag in Berlin: „Ich habe bereits mit Staatsministerin Grütters gesprochen“, erklärte Metzler bei dem Vor-Ort-Termin. Eindringlich hatte er ihr in einem zusätzlichen Schreiben dargelegt, dass die Alsheimer Seuffert-Orgel einen „beachtlichen Denkmalwert“ habe. Grütters zufolge findet die fachliche Bewertung des Antrags jetzt im Frühsommer statt. Die Entscheidung soll nach der Sommerpause getroffen werden.

Die historische Geib-Orgel von 1783 in der evangelischen Kirche St. Peter in Partenheim soll saniert werden. Erstmals stehen Bundesmittel für derartige Orgelsanierungen zur Verfügung. Deshalb macht Jan Metzler sich für den Partenheimer Förderantrag in Berlin bei Kulturstaatsministerin Grütters stark.

Johann Georg Geib (1739-1818) war seinerzeit einer der bekanntesten Orgelbauer im Mittelrheingebiet. So erbaute er auch die mechanische Barockorgel in der evangelischen Kirche St. Peter in Partenheim. Nach mehr als 200 Jahren treuer Dienste, ist die Partenheimer Orgel allerdings in die Jahre gekommen. Größere Reparaturmaßnahmen sind vonnöten. So ist die Orgel derzeit nur eingeschränkt spielfähig. Es wird befürchtet, dass sie in absehbarer Zeit ganz verstummt.

Geht es nach Jan Metzler, soll es soweit nicht kommen. Denn derzeit ergibt sich eine einmalige Finanzierungschance: „Erstmals wurde jetzt ein Bundesförderprogramm für sanierungsbedürftige, historische Orgeln aufgelegt.“ Darüber hat Metzler die Partenheimer umgehend informiert. Daraufhin hat die Kirchengemeinde sich nun beworben. 

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins mit Vertretern der Kirchengemeinde hat Metzler die Orgel jüngst in Augenschein genommen. Einige Register lassen sich nicht mehr öffnen, manche Halterungen sind verbogen, Pfeifen sind verformt. Es geht bei der Sanierung um viel Geld. Der Kostenaufwand für die Restaurierung wird auf rund 70.000 Euro geschätzt. Die Hälfte kann durch Eigenmittel und Mittel der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau gestemmt werden. Es fehlen aber dann immer noch rund 35.000 Euro. Daher setzt die evangelische Kirchengemeinde große Hoffnung darauf, dass dieser Anteil nun vom Bund übernommen werden kann.

Metzler unterstützt den Förderantrag in Berlin: „Ich habe mit Staatsministerin Grütters gesprochen“, erklärte Metzler bei dem Vor-Ort-Termin. Eindringlich hatte er ihr in einem zusätzlichen Schreiben dargelegt, dass die Partenheimer Geib-Orgel einen „beachtlichen Denkmalwert“ habe. Grütters zufolge findet die fachliche Bewertung des Antrags jetzt im Frühsommer statt. Die Entscheidung soll nach der Sommerpause getroffen werden.

Mit der Zukunft des Handels beschäftigten sich 25 Selbständige auf Einladung des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. beim Unternehmerfrühstück in Worms. Mit Prof. Dr. Jörg Funder, Professor für Strategisches Management & Unternehmensführung im Handel an der Hochschule Worms und dem Bundestagsabgeordneten Jan Metzler (CDU), Hauptberichterstatter zum Einzelhandel im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages, referierten zwei ausgewiesene Handelsexperten. Nach den beiden Vorträgen entwickelte sich eine spannende Diskussion um die Zukunft des Handels.

Dabei wurde deutlich, dass der Handel trotz des veränderten Einkaufsverhaltens der Kunden auch in Zukunft einen wichtigen Platz einnehmen wird. Allerdings ist es gerade für kleine Unternehmen eine große Herausforderung sich neben dem Tagesgeschäft um die zukünftige Ausrichtung des eigenen Betriebes zu kümmern.

„Es war spannend zu sehen, wie die verschiedenen Unternehmen auf die Entwicklungen im Handel blicken. Man sieht, dass die Herausforderungen trotz aller Unterschiede sehr ähnlich sind. Die kleinen Unternehmen müssen ihre Vorteile gegenüber dem Kauf im Internet noch deutlicher machen: die kompetente und persönliche Beratung und ein unkomplizierter Service“, sagt die Präsidentin des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V., Liliana Gatterer.

Es sind doch gerade die vielen inhabergeführten Geschäfte und Läden, die maßgeblich zur Attraktivität und Vielfalt unserer Innenstädte beitragen. Jan Metzler

„Mir ist es wichtig, die Entwicklungen und Chancen im Einzelhandel mit den Unternehmen vor Ort zu diskutieren“, sagt Jan Metzler (CDU). Er nehme viele Anregungen aus der Diskussion mit, die er bei seiner Arbeit rund um die Zukunft des Einzelhandels im Bundestag einbeziehen werde, so Metzler.

Der Raumaustattermeister Ralf Vowinkel, der Ladengeschäfte in Ludwigshafen und Waldsee betreibt, hat sein Unternehmen bereits für die Zukunft aufgestellt. „Unsere große Stärke ist die Beratung unserer Kunden vor Ort. Gerade bei der Gestaltung der eigenen vier Wände kommt es besonders darauf an, dass die Kunden uns vertrauen. Dafür braucht es Zeit und Fantasie. Diese zwei Dinge findet man im Internet nicht.“ Das Unternehmerfrühstück wurde in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Worms ausgerichtet.

Quelle: Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland

Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler lädt ein zu seinen nächsten Bürgersprechstunden. Diese finden statt am Montag, 18. Juli, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Wahlkreisbüro Alzey sowie am Montag, 25. Juli, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Wahlkreisbüro in Worms. Eine weitere Sprechstunde findet außerdem am Mittwoch, 27. Juli, von 13:00 bis 15:00 Uhr im Haus der Gemeinde in Nierstein statt (Gutenbergstraße 11). Wer Fragen hat, Rat oder Hilfe benötigt, ist herzlich eingeladen.

Aufgrund der besseren Planung wird um eine kurze Voranmeldung gebeten. Diese ist möglich in den Wahlkreisbüros unter Tel.: 06241 2105145 für Worms, unter Tel.: 06731 4840958 für Alzey oder im Abgeordnetenbüro in Berlin unter Tel.: 030 22772179.

  • 18.07., 10:00 bis 12:00 Uhr, Wahlkreisbüro Alzey (St.-Georgen-Str. 50)
  • 25.07., 10:00 bis 12:00 Uhr, Wahlkreisbüro Worms (Rathenaustr. 17)
  • 27.07., 13:00 bis 15:00 Uhr, Haus der Gemeinde in Nierstein (Gutenbergstr. 11)
Abgeordnetenbüro Berlin
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030 22772179
Fax: 030 22776177
Schreiben Sie mir
Wahlkreisbüro Worms
Rathenaustr. 17
67547 Worms
Tel.: 06241 2105145
Fax: 06241 2105146
Do.: 11-16 Uhr | Fr.: 08-12 Uhr
Wahlkreisbüro Alzey
St.-Georgen-Str. 50
55232 Alzey
Tel.: 06731 4840958
Fax: 06731 4840960
Mo.: 08-12 Uhr | Fr.: 12-16 Uhr