Artikel nach Datum gefiltert: August 2016

Bereits im Juli überzeugte sich Jan Metzler im Niersteiner REWE-Markt vom Nachhaltigkeitsangebot im Sortiment von Marktleiter Thilo Zorbach. Hier haben lokale Produkte einen wichtigen Anteil am Warenangebot. Für Metzler ein entscheidendes Element der Nachhaltigkeit: „Regionale Produkte gehören einfach in die Regale der Lebensmittelhändler.“ Regionalität steht für Metzler dabei für Produktfrische, Förderung der lokalen Wirtschaft, kürzere Lieferwege und nachvollziehbare Herkunft.

Beim Rundgang durch den Markt präsentierte Zorbach dem gelernten Winzer Metzler dabei beispielsweise seine große Auswahl an Weinen aus 30 Niersteiner Weingütern. Eine Besonderheit im Sortiment sind auch die „Landmarkt“-Produkte von regionalen Direktvermarktern. Von der Leistungsfähigkeit und Produktqualität vieler dieser lokalen Hersteller und Produkte konnte sich Jan Metzler ein Bild machen. Begleitet wurde der Bundestagsabgeordnete vom Ersten Beigeordneten der Stadt Nierstein, Egid Rüger, und vom Ersten Vorsitzenden des Bauern- und Winzerverband Nierstein, Hans-Joachim Raddeck. Raddeck war es auch, der bereits vor der Eröffnung des neuen REWE Markt in Nierstein Thilo Zorbach davon überzeugen konnte, dass ein umfangreiches Angebot an Niersteiner Weinen unverzichtbar für den Standort sei.

Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler lädt ein zu seinen nächsten Bürgersprechstunden. Diese finden statt am Dienstag, 13. September, von 14:00 bis 16:30 Uhr im Wahlkreisbüro Worms sowie am Mittwoch, 14. September, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Wahlkreisbüro Alzey. Eine weitere Sprechstunde findet außerdem am Donnerstag, 15. September, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Rathaus Oppenheim statt (Merianstaße 2). Wer Fragen hat, Rat oder Hilfe benötigt, ist herzlich eingeladen.

Aufgrund der besseren Planung wird um eine kurze Voranmeldung gebeten. Diese ist möglich in den Wahlkreisbüros unter Tel.: 06241 2105145 für Worms, unter Tel.: 06731 4840958 für Alzey oder im Abgeordnetenbüro in Berlin unter Tel.: 030 22772179.

  • 13.09., 14:00 bis 16:30 Uhr, Wahlkreisbüro Worms (Rathenaustr. 17)
  • 14.09., 15:00 bis 17:00 Uhr, Wahlkreisbüro Alzey (St.-Georgen-Str. 50)
  • 15.09., 10:00 bis 12:00 Uhr, Rathaus Oppenheim, kleiner Besprechungsraum, 2. OG (Merianstaße 2)

Nachdem die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages in den letzten Jahren bereits in Alzey und Worms Station machte, gastiert die Ausstellung auf Initiative von Tabea Rößner MdB aktuell im Gymnasium in Nackenheim (Pommardstraße 17). Gemeinsam mit Rößner eröffnete MdB Jan Metzler heute die Ausstellung und stand den Schülerinnen und Schülern dabei Rede und Antwort. Noch bis Freitag, 2. September können sich Interessierte auf 21 Schautafeln täglich von 08:00 bis 16:00 Uhr (Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr) über den Deutschen Bundestag informieren.

Das Angebot für die Besucherinnen und Besucher umfasst eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Auf zwei Computerterminals können beispielsweise Filme und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Die Ausstellung wird von zwei Honorarkräften des Deutschen Bundestages betreut, die für Fragen rund um den Deutschen Bundestag zur Verfügung stehen. Interessierte Besuchergruppen, z. B. Schulklassen, können sich zudem für einen Vortrag über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments anmelden.

Für viele Erstklässler beginnt am kommenden Montag die Schule und damit ein neuer Lebensabschnitt. 418.600 Schüler starten in ganz Rheinland-Pfalz ins neue Schuljahr, 34.900 davon gehen zum ersten Mal in die Schule. Dass es gerade in dieser Zeit oft zu gefährlichen Verkehrssituationen auf dem Schulweg kommt, ist bekannt. „Manche Autofahrer vergessen, dass Schulanfänger meistens auch Verkehrsanfänger sind“, erinnert Jan Metzler.

Abgelenkt von vielen neuen Eindrücken wird von den schwächsten und kleinsten Verkehrsteilnehmern oftmals der Straßenverkehr nicht richtig beachtet oder Verkehrszeichen übersehen. Da noch nicht alle Schulanfänger die Verkehrsregeln kennen, sich unüberlegt bewegen, plötzlich zwischen Autos auftauchen oder die Geschwindigkeit von Fahrzeugen falsch einschätzen, bittet Jan Metzler alle Autofahrer um erhöhte Rücksichtnahme. In der Nähe von Grundschulen sollte in den kommenden Wochen besonders langsam gefahren werden. Erhöhte Aufmerksamkeit ist vor allem morgens vor Schulbeginn sowie mittags nach dem Ende der Schule geboten.

Um dazu beizutragen, dass allen Schülerinnen und Schülern ein erfolgreicher und verkehrssicherer Schulanfang gelingt, macht Metzler nun auf die sich ab kommenden Montag ändernde Situation aufmerksam: „Vor allem der Schulbeginn nach den Ferien birgt ein erhöhtes Risiko. Wir als ältere und erfahrene Verkehrsteilnehmer sollten uns daher umsichtig und rücksichtsvoll im Straßenverkehr verhalten“, appelliert der Bundestagsabgeordnete an alle Bürgerinnen und Bürger und wünscht gleichzeitig allen Schulanfängern einen erfolgreichen Start in die Schulzeit.

Eine höhere Präsenz vor Ort und strengere Taschenkontrollen, das vermeldeten Stadt und Polizei kürzlich als verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für das Backfischfest. Damit alle Besucher neun Tage lang Spaß haben können, arbeiten die Polizisten der Polizeiinspektion hart. Für Jan Metzler hat die Arbeit der Beamten einen hohen Stellenwert – so hoch, dass er jüngst eine komplette Nachtschicht mitgemacht hat.

Während die Backfischfestbesucher neun Tage lang Spaß in Riesenrad und Weinkeller haben, müssen die Beamten der Polizei Tag und Nacht für die Sicherheit sorgen. Die Arbeitsbelastung ist hoch, das Aufgabenspektrum breit – das hat der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler am eigenen Leib erfahren. Während seiner Nachtschicht in der PI Worms hat er mit vielen Polizisten gesprochen; immer wieder hörte er von Personalmangel und steigender Gewaltbereitschaft als Kernprobleme in der alltäglichen Arbeit. Auch die fehlende Anerkennung macht den Beamten zu schaffen.

Der mangelnde Respekt gegenüber Autoritäten ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das gemeinsam von der Politik und der Gesellschaft bearbeitet und gelöst werden muss. Jan Metzler

Er versprach bei den Vor-Ort-Besuchen der Polizeiinspektionen Worms und zuvor auch schon Alzey und Oppenheim, in Berlin für noch mehr Unterstützung der Polizeiarbeit zu werben. „Ich zolle den Polizeibeamten meinen höchsten Respekt und werde auch weiterhin als Ansprechpartner fungieren“, sicherte Metzler seine Unterstützung für die Zukunft zu.

Ein erster Schritt zur Besserung ist das kürzlich vorgestellte CDU-Maßnahmenpaket der CDU-Innenminister zur Stärkung der Inneren Sicherheit, so Metzler. Er unterstützt die Ministerpläne Thomas de Maizières und ist überzeugt: „Angesichts der jüngsten Gewalttaten muss mehr getan werden.“ Schwerpunkte des Pakets sind unter anderem die Aufstockung des Sicherheitspersonals und ein härteres Vorgehen gegen Straftäter.

„Ich hoffe, dass die Maßnahmen zur Stärkung der Inneren Sicherheit schnell umgesetzt werden und sich die einzelnen Bundesländer wie Rheinland-Pfalz daran ein Beispiel nehmen.“ Es ärgere ihn, so der Bundestagsabgeordnete weiter, dass das rheinland-pfälzische Innenministerium für eine Aufstockung des Personals in den Polizeidienststellen keinen Anlass sieht, während ihm parallel bei den Besuchen in den Polizeiinspektionen berichtet wird, dass die Beamtinnen und Beamten an ihre Grenze stoßen. „Auf den massiven Personalmangel bei der Polizei muss endlich reagiert werden“, so Metzler.

Auch der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler und der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel waren bei der Übergabe der Spendengelder der Osthofener an die Teilnehmer der Vor-Tour der Hoffnung als örtliche Vertreter des Bundes- und Landtages mit dabei. Jan Metzler erklärte als Wahlkreisvertreter anerkennend: „Auch wir sind von dem großen Engagement zur Hilfe für an Krebs erkrankten Kinder sehr begeistert!“. In Osthofen wurde eine Spende von 11.111,11 Euro direkt aus Aktivitäten im Rahmen der Tour sowie 500 Euro von der Sparkasse übergeben.

„Über 150 Radlerinnen und Radler sind 260 Kilometer Strecke durch Rheinhessen gefahren, um an rund zwei Dutzend Stopps für Spendengelder zugunsten krebskranker Kinder zu trommeln,“ freute sich Metzler. Zu den zahlreichen Prominenten, die bei der Vor-Tour selbst mit in die Pedale getreten waren, gehörten auch Olympiasiegerin Anna Dogonadze und CDU-Landeschefin Julia Klöckner.

Fast 417.000 Euro für krebskranke Kinder sind zusammengekommen - ein fantastisches Ergebnis! Jan Metzler

Metzler sagte: „Es ist toll, dass auf diese Weise geholfen werden kann und die betroffenen Kinder und ihre Familien zumindest finanziell unterstützt werden." Er hoffe, dass auf diese Weise ein Beitrag zu einem hoffentlich guten Ausgang geleistet werden könne. „Etliche Kinder haben nicht das Glück, gesund zu sein, sondern haben schwere Schicksalsschläge zu verkraften“. Klöckner sah ihre Teilnahme an der Tour als Herzensangelegenheit. Gesund zu sein, sei ein Geschenk, sagte sie. „Wenn man gesund ist, hat man viele Wünsche. Wer krank ist, hat nur einen".

Mit großen Schwierigkeiten haben die Obstbauern in der Region in diesem Jahr zu kämpfen. „Wir haben eine Riesenproblematik“, heißt es aus den Reihen des Bauern- und Winzerverbandes (BWV) im Bezirk Rheinhessen. Von der aktuellen Lage hat sich der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler ein Bild gemacht.

Metzler, der selbst gelernter Winzer ist, trifft sich regelmäßig mit Vertretern des Verbands, um die aktuelle Lage zu sondieren und seine Hilfe anzubieten. Diesmal trugen Mitglieder des Verbands ihre Anliegen in Mainz-Finthen, im Obsthof Schmitt vor, wo Metzler, im Rahmen eines Rundgangs auch die Kirschensortierung auf dem Hof in Augenschein nehmen konnte.

„Wir haben ein brennendes Problem mit einem neuen Schädling, das uns große Sorgen macht“, sagte der BWV-Kreisvorsitzende Alzey-Worms, Holker Pfannebecker  bei dem Gespräch mit Metzler, an dem auch Adolf Dahlem, Andreas Köhr und Friedrich Ellerbrock vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd teilnahmen. Der Vorsitzende des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Mainz-Bingen, Ludwig Schmitt, sagte, Existenzen seien bedroht: „Ich fürchte, es werden einige Betriebe auf der Strecke bleiben.“ Rheinhessen gilt, wie Schmitt ausführte, als das größte Steinobstanbaugebiet bundesweit.

Die vor zwei Jahren erstmals in der Region aufgetretene Kirschessigfliege, eine nur drei Millimeter kleine Fliege, die aus Asien stammt, hat sich wegen der feuchtwarmen Witterung in diesem Jahr stark ausgebreitet und zerstört nun die Ernte. Abgesehen hat es die Mini-Fliege vor allem auf reife und weiche Früchte, bevorzugt mit roter Schale. Manche Kirschbaum-Besitzer hätten die Ernte sogar einstellen müssen. „Bei den Süßkirschen liege der Ertrag wegen ihr 30 bis 40 Prozent unter dem des vergangenen Jahres, bei den Sauerkirschen sogar 50 bis 60 Prozent darunter“, sagte Schmitt. Die Weibchen bohrten sich in die Früchte und legten darin ihre Eier ab. „Die Larven fressen danach die Frucht von innen auf, sodass sie in sich zusammenfällt“, erklärte Schmitt. Die enorm schnelle Vermehrung und der äußerst kurze Generationszyklus verstärke das Problem zusätzlich.

Das Problem sei, dass es keine wirksamen zugelassenen Pflanzenschutzmittel gebe und die vorhandenen Mittel nur unzureichend helfen. „Ohne Pflanzenschutz geht’s aber nicht, es sei denn, man nimmt in Kauf, dass die Regale leer bleiben“, hieß es seitens des Bauern- und Winzerverbandes. Auch sei mehr Geld für Forschung nötig. Metzler will nun auch einen Brief an das Ministerium schreiben, um erneut auf die Dringlichkeit hinzuweisen.

Ebenso müsse sich das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit ändern. „Weg von der Bauernhof-Romantik“, sagte der BWV-Kreisvorsitzende von Alzey-Worms, Holker Pfannebecker. „Das Unverständnis für die Landwirtschaft wird größer.“ Viel Lob erhielt hingegen das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Oppenheim und die Landwirtschaftsberatung. „Für uns ist diese Einrichtung sehr wichtig“, sagten die Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes einhellig. Festzustellen sei aber eine „Ausdünnung des DLRs“, monierte Pfannebecker und sah einen „schleichenden Personalabbau“. Metzler, der auch persönlich engen Kontakt zum DLR in Oppenheim hält, machte auch hier deutlich, dass er an der Seite der Landwirte stehe.

Auch über einen Ausgleich für Unwetterschäden, den Umgang mit Aushub und Kanälen sowie Überbrückungszahlungen für Betriebe wegen des Pachtzinstermins wurde gesprochen. Metzler sagte, es müsse alles getan werden, damit Betriebe und Arbeitsplätze in der Landwirtschaft erhalten bleiben. Die Landwirtschaft stelle in der Region auch ein wichtiges Kulturgut dar.

Der Bau einer Rheinbrücke bei Nierstein ist bis 2030 im neuen Bundesverkehrswegeplan zwar nicht vorgesehen. Für die Brücken-Befürworter um Jan Metzler gerade deshalb Grund genug, jetzt die Debatte einer Rheinquerung bei Nierstein langfristig neu aufzulegen: „Nach dem Bundesverkehrswegeplan ist schließlich vor dem Bundesverkehrswegeplan.“

Der gerade im Bundeskabinett verabschiedete Bundesverkehrswegeplan wird nach der Sommerpause in die Abstimmung gehen. Alle aktuellen rheinhessischen Verkehrsprojekte wurden darin bedacht. Besonders erfreulich: die Niersteiner Umgehungen B9 und B 420 sollen bis 2030 in Realisierung gehen. Eine Rheinbrücke war im Verkehrswegeplan allerdings nie vorgesehen.

Bereits Anfang des Jahres hatten sich mittels einer Internet-Petition mehr als 1000 Bürgerinnen und Bürger für den Bau einer Rheinbrücke bei Nierstein ausgesprochen. Die Presse hatte mehrfach berichtet. Der Initiator der Petition, der Oppenheimer Claus Uebel, hatte sich auch an den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler gewandt und um dessen Unterstützung gebeten. Bewusst hatte sich Metzler zunächst aus der öffentlichen Debatte rausgehalten, um die rheinhessischen Verkehrsprojekte im Bundesverkehrswegeplan nicht zu gefährden. Im Hintergrund hat Metzler aber bereits wichtige Informationen bei Ministerien und Behörden eingeholt, zusammengetragen und das Brückenszenario gemeinsam mit Claus Uebel weitergedacht. Die IHK Rheinhessen wurde ebenfalls frühzeitig mit eingebunden. Hauptgeschäftsführer Günter Jertz begrüßt die Initiative ausdrücklich.: "Wichtig ist vor allem, dass die Petition von der Politik und den Gemeinden flankiert wird. Ohne ein breites Bündnis geht es nicht."

Die drei sind sich einig: ein weiterer Rheinbrückenschlag zwischen Mainz und Worms wäre ein Quantensprung für die Verkehrsinfrastruktur, realistisch betrachtet aber ein Langfristprojekt. Deshalb gelte es nun, in den kommenden Jahren den Grundstock zu legen und Hürden beiseite zu räumen. Und Hürden gibt es abgesehen von der Finanzierung genug.

So besteht zum Beispiel auf hessischer Seite auf Höhe Nierstein ein Vogelschutz- bzw. Flora Fauna Habitat-Gebiet. Der Bau einer Brücke ist zwar möglich, aber nur wenn davon keine negativen Auswirkungen auf die für das Gebiet jeweils festgelegten Erhaltungsziele der dort geschützten Arten und Lebensräume ausgehen. Für Pläne und Projekte, besteht also kein kategorisches Verbot, sondern eine strenge Prüfpflicht und ein ungleich komplizierteres Verfahren.

„Verkehrstechnisch macht eine Brücke bei Nierstein am meisten Sinn.“ ist Metzler überzeugt. „Wenn wir allerdings in der Diskussion an dieser Stelle überhaupt nicht weiterkommen, müssen wir auch über Alternativen nachdenken, beispielsweise eine Querung zwischen dem südlicher gelegenen Eich und dem hessischen Gernsheim.“ Denn zwischen Worms und Mainz gibt es nur noch auf der Höhe von Eich Flächen, die auf hessischer Seite nicht als Schutzgebiete deklariert sind.

Für Claus Uebel ist klar: „Es muss uns gelingen ein Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen für die dringende Notwendigkeit einer weiteren Rheinbrücke zwischen Mainz und Worms. Die oft als illusorisch bezeichnete Forderung muss zu einer faktenbasierten und realistischen Option werden, dann ist eine der wichtigsten Hürden genommen.“ Günter Jertz fügt hinzu: „Eine zusätzliche Rheinbrücke würde die Verkehrsinfrastruktur verbessern und damit gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Rheinhessen stärken“.

Metzler hat jetzt angeregt, gemeinsam mit Claus Uebel als Initiator der Petition und weiteren Entscheidungsträgern zügig in Nierstein zusammenzukommen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Seit mehr als 30 Jahren wartet Worms auf den Lückenschluss der B 47. Jetzt ist endlich der Startschuss gefallen. Symbolisch wurde der Baubeginn mit dem Spatenstich gefeiert. Für Jan Metzler ist es ein „historischer Moment“ und „einfach schön zu sehen und zu erleben, dass die Arbeit in Berlin jetzt in der Heimat Früchte trägt.“

Seit seiner Wahl zum Bundestagsabgeordneten setzt sich Metzler in Berlin für die Baumaßnahme ein. Unzählige Gespräche und Briefwechsel mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt und dem für Rheinland-Pfalz zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle sind in den vergangenen knapp drei Jahren zusammengekommen. Zudem hat er bei seinen Abgeordnetenkollegen im Verkehrsausschuss für den B 47-Lückenschluss die Werbetrommel gerührt. Kernargumentation für Metzler dabei: Der Lückenschluss der B 47 würde Abhilfe für die sehr angespannte Straßenverkehrssituation in Worms schaffen und das Stadtzentrum und somit die Anwohner deutlich von Individual- und Schwerlastverkehr entlasten. Hiervon würden im besonderen Maße auch die Wormser Unternehmen profitieren. Darum hatte Metzler auch das IHK-Positionspapier zur Wormser Verkehrsinfrastruktur den Berliner Entscheidungsträgern übergeben. Darin forderte die IHK Rheinhessen zusammen mit den Wormser Unternehmen die Umsetzung wichtiger Straßenbauprojekte für die Region, allen voran den B 47-Lückenschluss.

Richtig investiertes Geld für eine leistungsfähige Infrastruktur, die den Wormser Bürgerinnen und Bürgern und unserer Wirtschaft zu Gute kommt. Jan Metzler

Jetzt kommt der Lückenschluss also endlich. Die Vorarbeiten sind schon seit ein paar Wochen im Gange und die ersten Vorboten der Südumgehung sind bereits erkennbar. Mit diesem gesamten Lückenschluss entsteht im Süden von Worms ein Ring, der eine Verbindung zwischen der A 61 und der B 9 mit Fortführung über die Rheinbrücke Worms nach Hessen gewährleistet. Durch den Straßenneubau sollen die Verkehrsströme neu geordnet und damit die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der B 47 gestärkt werden. Pluspunkt bei diesem Bau ist, dass ein Großteil der Baumaßnahme außerhalb des fließenden Verkehrs realisiert werden kann. Künftig wird eine erhebliche Bündelung des Verkehrs erwartet. Laut Bundesverkehrsministerium prognostiziert der Planfall 2025 je nach Streckenabschnitt zwischen rund 17.900 Kfz täglich und rund 28.300 Kfz täglich. Der Effekt wird deutlich spürbar sein: Die Entlastungen der Innerortsstraßen – Kolpingstraße, Klosterstraße, Horchheimer Straße und Peterstraße – betragen pro Tag bis zu 8.500 Kfz. Insgesamt wird die Baumaßnahme rund 36 Millionen Euro kosten.

„Mehr Personal und eine größere Lobby für die Belange der Polizei“ - das fordert Jan Metzler schon seit längerer Zeit. Die jüngsten Geschehnisse dieser Tage sind der praktische Beleg dafür, dass die Zeit drängt: Es herrscht Handlungsbedarf. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Alzey ist in jüngster Zeit in den Medien erneut eine Debatte über die personellen Ressourcen der Polizei entfacht. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler schon länger und besucht regelmäßig Polizeiinspektionen in seinem Wahlkreis Alzey-Worms. „Dass jetzt bundesweit Kräfte der Polizei mobilisiert werden müssen, die lokal nach getürmten und gewaltbereiten Patienten fahnden, ist ein deutliches Zeichen für die unzureichende Personalplanung“, stellt Metzler fest.

Bestes Beispiel: Die Personalinspektion Alzey ist zuständig für rund 96 000 Einwohner in ihrem Einzugsgebiet zwischen Saulheim im Norden und Gundersheim in Süden. Dafür stehen dem Ersten Polizeihauptkommissar Kurt Fuchs nur 30 Beamte und zwei Streifenwagen zur Verfügung. „Wir stoßen hier an unsere Grenzen“, machte Fuchs im Gespräch mit Jan Metzler deutlich.

Ziel muss es sein, endlich Maßnahmen zu ergreifen und dafür zu sorgen, dass möglichst schnell auf den massiven Personalmangel der Polizei reagiert wird. Jan Metzler

Metzler lobte das große Engagement von Kurt Fuchs und dessen Kollegen, die trotz der widrigen Einsatzbedingungen für die Sicherheit der Bürger von Alzey und den umliegenden Ortschaften sorgen. Gleichzeitig sicherte er auch weiterhin seine Unterstützung zu. Fuchs freute sich darüber, dass sich der Abgeordnete viel Zeit nahm und über das Versprechen Metzlers, die Situation auch über die derzeit öffentlichkeitswirksame Debatte hinaus im Blick zu behalten.

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