Artikel nach Datum gefiltert: März 2017

Bereits im Januar hatte sich Jan Metzler nach neuerlicher akuter Gefährdungssituation, diesmal durch Sturmtief Egon, an den zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle im Bundesverkehrsministerium gewandt und erneut für kurzfristige und langfristige Lösungen an den Talbrücken der A61 und der A63 plädiert. Jetzt erhielt er Antwort und sieht sich in seiner Forderung nach Beplanung der A61 durch die rheinland-pfälzische Straßenbauverwaltung bestätigt.

Gerade weil die A61 im Abschnitt Nahetal bis Frankenthal im aktuellen Bundesverkehrswegeplan als „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft wurde, sieht Jan Metzler, wie auch der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle, den Planungsauftrag bei der zuständigen rheinland-pfälzischen Straßenbauverwaltung. Dabei schlägt der Bundestagsabgeordnete einen vorrangigen Ausbau des Autobahnbrückenteilstückes bei Alzey sowie eine erstmalige Prüfung der Brückenstatik für Windschutzwände vor.

Für mein Verständnis kann man im Zuge des Autobahnausbaus mit der gleichzeitigen Anbringung von Windfängern zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Jan Metzler

"Für mein Verständnis kann man im Zuge des Autobahnausbaus mit der gleichzeitigen Anbringung von Windfängern zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – diese einmalige Chance sollte genutzt werden", so Metzler. Darum werde er diese Idee nun auch Verkehrsminister Wissing unterbreiten. Dass die Gefährdungssituation dem Ministerium in Rheinland-Pfalz bekannt ist und tatsächlich Handlungsbedarf besteht, zeigen nicht zuletzt die Sofortmaßnahmen, die kürzlich an der Alzeyer (A61) als auch der Weinheimer Talbrücke (A63) ergriffen wurden.

Drei Tage war gebacken worden in der Senioren-Residenz Amandusstift in Worms-Weinsheim. Heimbewohner hatten sich, gemeinsam mit den Beschäftigten, mächtig ins Zeug gelegt. Das leckere Ergebnis, rund 20 verschiedene Kuchen, war nun im Rahmen eines Fests feierlich präsentiert worden und durfte verkostet werden. Prominenter Gast war der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, der die Einladung gerne angenommen hatte.

Metzler lobte die große Kuchenauswahl – zum Essen fand er allerdings, trotz seines fast zweistündigen Besuchs, nur sehr wenig Zeit. Zu gern ließ er sich von den Bewohnern in Beschlag nehmen, die sich über den besonderen Gast freuten. Rund 70 Bewohner hatten sich eingefunden in den gemütlichen Aufenthaltsbereich im Foyer des Haupthauses der drei Häuser der Residenz, die sich um eine gepflegte Gartenanlage gruppieren. Einige Senioren kannte der Abgeordnete  schon von anderen Terminen. Metzler, der selbst in einem Vier-Generationen-Haus aufgewachsen ist, hörte aufmerksam zu und kam an den vielen Tischgruppen schnell ins Gespräch. Daraus entwickelte sich nicht selten eine spannende Unterhaltung. Zum Beispiel lernte er eine Gruppe Senioren kennen, die in ihrer Jugend eng befreundet war, sich dann aber aus den Augen verloren hatte und nun, im Alter, in der Seniorenresidenz Amandusstift wiederfand. Oder er hörte von der Dame, die es viele Jahre lang nach Australien verschlagen hatte und die dann plötzlich, nach einem Besuch in Deutschland, der zunächst nur als Urlaubstrip geplant war, den Entschluss fasste, für immer in Worms zu bleiben. Musikalisch begleitet wurden diese Gespräche von einer Alleinunterhalterin, die bekannte Melodien auf dem Keyboard spielte, dabei Wunschlieder spontan auf Zuruf erfüllte, und für gute Laune sorgte.

Gemütlich beisammensitzen, einfach und locker ins Gespräch kommen, sich austauschen und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gehen – dieses Konzept war voll und ganz aufgegangen. „Menschenskind, wie war das schön!“, über solches Lob der Bewohner freute sich die Leiterin, Elvira Fechner, die ebenso wie die anderen Fachkräfte das muntere Treiben organisiert hatte und für eine angenehme, unverkrampfte Atmosphäre sorgte. „Wir sind ein offenes Haus und neben kompetenter Pflege und Betreutem Wohnen, bieten wir viel Abwechslung “, erklärte Fechner auch mit Blick auf die vielen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über im Amandusstift geboten werden und vom Tanz im Mai über die „lange Tafel“ bis zum Adventsmarkt reichen. Hinzu kommen Aktionswochen, die zusätzliche Möglichkeiten für Aktivitäten bieten, wie etwa Wellness, Musik oder Basteln.

Gabsheim kann zwei Alleinstellungsmerkmale in Rheinhessen für sich in Anspruch nehmen, die dicht nebeneinander liegen. Doch nur auf eines davon sind die Gabsheimer auch wirklich stolz, während sie auf das andere liebend gerne verzichten würden: Durch Gabsheim verläuft der geografische Mittelpunkt Rheinhessens. Doch direkt daneben, neben dem eigens dafür angelegten Mittelpunktplatz, schlängelt sich auf rund drei Kilometern ein außergewöhnlich desolates Teilstück der Landesstraße 430, das sich von Gabsheim aus Richtung Anschlussstelle Biebelnheim zieht. „Dies ist wohl das schlechteste Stück Landesstraße, das es in Rheinhessen gibt“, vermutet der Gabsheimer Ortsbürgermeister Christian Geier.

Dies ist wohl das schlechteste Stück Landesstraße, das es in Rheinhessen gibt. Christian Geier, Ortsbürgermeister Gabsheim

Der Ortschef zählt eine Reihe von Mängeln auf: „Die marode L430 ist so schmal, dass kaum zwei größere Fahrzeuge problemlos aneinander vorbeikommen“, was ein Gefahrenpotenzial darstelle. Hinzu komme, dass vor allem entlang der Straßenränder lange und tiefe Schlaglöcher verlaufen, was es noch schwieriger mache, bei Gegenverkehr auszuweichen. „Die L 430 ist in diesem Abschnitt eine Buckelpiste“, fasst Geier zusammen. Er will, dass sich dies endlich ändert und hat drei starke Partner an seine Seite geholt: den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, den finanzpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Gerd Schreiner, und den VG-Bürgermeister Markus Conrad. Bei einem Vor-Ort-Termin erhielt der Ortschef von allen drei Politikern Rückendeckung. „Das Problem ist erkannt und nicht neu – es muss nun endlich angepackt werden!“, meinte Jan Metzler.

Gerd Schreiner, der die Strecke selbst abgefahren ist, sagte, dieser Abschnitt entspreche längst nicht mehr den Ansprüchen, die man heute an eine Landesstraße stelle. „Es ist ein Paradebeispiel für Schrott“. Gleichzeitig stellte Schreiner einen Lösungsansatz vor: „Die CDU Fraktion kämpft im Landtag gegen den Infrastruktur-Investitionsstau, den die Landesregierung in Rheinland-Pfalz seit Jahren vor sich her schiebt“. Derzeit gebe es einen neuen Vorstoß der Union: „Wir fordern im Landtag eine Offensive zur Sanierung von Straßen“, erklärte Schreiner. Die CDU will, dass das Land Rheinland-Pfalz im Doppelhaushalt 2017/18 insgesamt 44,5 Millionen Euro zusätzlich bereit stellt zur Sanierung maroder Straßen, die in der Verantwortung des Landes liegen.

VG Bürgermeister Markus Conrad sagte, eine Sanierung des L 430-Abschnitts als Landesstraße sei die optimale Lösung. „Entscheidend ist letztlich, dass die Schäden behoben werden.“ Was aber, wenn sich die Landesregierung sträubt, die Straße als Landesstraße auszubauen? Auch für diesen Fall wollen die Politiker die Gemeinde absichern. Geier und Conrad haben einen Plan B: „Notfalls kämpfen wir dafür, dass die Straße zur Kreisstraße umgewidmet und als solche ausgebaut wird“. Gerd Schreiner  erklärte, dass ein Ausbau als Kreisstraße mit geringeren Auflagen bei der Sanierung verbunden sei – dennoch sei das Land auch dann nicht aus der Pflicht, Sanierungskosten zu tragen. Schreiner: „Eine Straße darf nur dann umgewidmet werden, wenn sie in einem einwandfreien Zustand übergeben wird.“ Dass nun zeitnah etwas passiert, dafür wollen sich Schreiner und Metzler einsetzen.

Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler lädt ein zu seinen nächsten Bürgersprechstunden. Diese finden statt am Donnerstag, 16. März von 10 bis 12 Uhr im Wahlkreisbüro Alzey (St-Georgen-Straße 50) sowie am Freitag, 17. März von 10 bis 12 Uhr  im Wahlkreisbüro Worms (Rathenaustraße 17). Es wird um Voranmeldung gebeten in den Wahlkreisbüros unter Telefon 06241 2105145 (Worms), 06731 4840958 (Alzey) oder im Abgeordnetenbüro in Berlin unter 030 22772179.

  • 16. März, 10 bis 12 Uhr, Alzey, Wahlkreisbüro (St.-Georgen-Straße 50)
  • 17. März, 10 bis 12 Uhr, Worms, Wahlkreisbüro (Rathenaustraße 17)
Abgeordnetenbüro Berlin
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