Artikel nach Datum gefiltert: Mai 2017

Die neueste Produktentwicklung der EB-Secco GmbH ging durch die Medien: „Fedi der Neue“ – ein Federweißer, der in seiner Gärung gestoppt und auf natürliche Art und Weise bis zu einem Jahr haltbar sei. Doch wie ist das möglich? Bekanntlich gibt es Federweißen ja nur im Herbst. Wie die beiden rheinhessischen Jungunternehmer Jörg Eppelmann und Carlo Bermes die innovative Idee umgesetzt haben, wollte sich der gelernte Winzer Metzler genauer anschauen und vereinbarte einen Vor-Ort-Termin im Betriebsgelände bei Wörrstadt.

„Auf die Idee, Federweißen haltbar zu machen und über das ganze Jahr anzubieten, kamen wir, als es eine Gesetzesänderung zum Mindesthaltbarkeitsdatum gab“, so Bermes. In Folge dessen tüftelte er mit seinem Team und einem eigens dazu entwickelten technischen Verfahren so lange, bis die Gärung unterbrochen und der Federweißen haltbar verpackt werden konnte. Ein Novum in der Wein- und Getränkebranche, das sich die EB-Secco GmbH patentieren ließ und auf das die beiden Geschäftsführer ziemlich stolz sind.

Jan Metzler zeigte sich von der Idee und weiteren Produktentwicklungen begeistert: „Da ich selbst Winzer bin, weiß ich, wieviel Innovation in solchen Produkten steckt. Wie Carlo Bermes und sein Team das umgesetzt haben, ist einfach Klasse – und gut schmecken tut ein Federweißer immer“, schmunzelt der Bundestagsabgeordnete.

Bermes, zudem Vorsitzender der jungen Unternehmer in Rheinhessen, sieht sich selbst als modernen Lohnabfüller für stille und karbonisierte Getränke im Glas- und Dosenbereich. Egal ob Fruchtseccos aus verschiedensten Obstsorten, biologisch oder konventionell, kaltsterile Abfüllungen oder Heißfüllungen, mit oder ohne Kohlensäure – möglich sei fast alles, so der Wörrstädter Winzer.

Ich habe schon die nächsten Ideen im Kopf. Carlo Bermes, Geschäftsführer der EB-Secco GmbH

Doch das „Fedi“ nicht die einzige neue Getränkeinnovation der EB-Secco GmbH ist, zeigt unter anderem auch der „Schobbe in de Doos“ – quasi eine Weinschorle to-go. Die alkoholfreie Variante davon, den „Fahrerschobbe“, gab’s für Metzler am Ende des Betriebsrundgangs als Abschiedsgeschenk. Sichtlich begeistert von den innovativen Produktentwicklungen vereinbarten die Beiden direkt ein weiteres Treffen. Denn, so Bermes: „Ich habe schon die nächsten Ideen im Kopf.“

Pinsel siegen über Spraydosen: mit einer Aktion, die quer durch Rheinhessen ging, haben der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler und die Junge Union (JU) Kreisverbände aus Worms, Alzey-Worms und Mainz-Bingen vielerorts Graffiti-Schmierereien beseitigt. „Rheinhessen sauber halten“, lautete der Leitspruch, mit dem die Akteure – mit Handschuhen, Eimer und Farbrolle ausgerüstet – gemeinsam gegen Graffiti ausgerückt waren. Entfernt haben sie Sprühattacken in Worms, Horchheim, Wiesoppenheim, Westhofen und Nackenheim. An ganz unterschiedlichen Stellen hatten dort Kritzler mit ihren Spraydosen Schäden angerichtet. Metzler und die JU mussten Unterführungen an Landstraßen, aber auch Kirchenmauern von Wandschmierereien befreien.

Wenn Vandalen mit Sprühdosen unterwegs sind, dann ist das kein Streich mehr und auch kein Kavaliersdelikt. Marco Schreiber, Vorsitzender der JU Worms

„Wenn Vandalen mit Sprühdosen unterwegs sind, dann ist das kein Streich mehr und auch kein Kavaliersdelikt“, sagt der JU-Kreisvorsitzende Marco Schreiber aus Worms. Klare Worte findet auch der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler: „Illegale Graffiti-Schmierereien sind keine Bagatelle, sondern Sachbeschädigung“.

Der Blick in die Statistik gibt Metzler und der Jungen Union Recht: der Ärger aus der Spraydose ist nicht nur ästhetischer Natur. Graffiti-Freaks hinterlassen Millionenschäden. Die farbintensiven Übergriffe verursachen auch für Städte und Gemeinden hohe Kosten bei der Beseitigung. Die Landeshauptstadt Mainz beispielsweise muss einen hohen fünfstelligen Betrag pro Jahr aufbringen, um ihre besprühten Wände wieder sauber zu bekommen. Auch der Gesetzgeber spricht eine klare Sprache. Wer von der Polizei beim Schmieren erwischt wird, für den kann das bunte Hobby schnell düster enden: Farbferkel, die es zu bunt getrieben haben, müssen mit Geldstrafe oder sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.

Metzler und die Junge Union sind froh, dass sie zumindest einem Teil der Farbattacken in Rheinhessen zu Leibe rücken konnten. Diese Wände sind dank JU und Jan Metzler nun wieder sauber.

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