Artikel nach Datum gefiltert: August 2017

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer kommt auf Einladung von MdB Jan Metzler am Freitag, dem 1. September ab 13:00 Uhr, nach Alzey. Beide werden am Info-Stand auf dem Rossmarkt Rede und Antwort stehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die CDU macht Druck, damit Worms bessere Bahnverbindungen in den Großraum Frankfurt bekommt: Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler, der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel und der Fraktionssprecher der Union im Wormser Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, sehen eine Möglichkeit, wie Worms zusätzliche Regional-Express-Verbindungen (RE) in die Mainmetropole bekommen kann. Will man die Chance nutzen, soll Worms also tatsächlich zum Zug kommen, so ist es nun jedoch buchstäblich höchste Eisenbahn. Knackpunkt ist eine Ausschreibungs-Frist, die schon im Dezember abläuft.

Jan Metzler erklärt, warum die Sache so sehr eilt: „Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Schienenpersonennahverkehr (BAG SPNV) plant die Ausschreibung der Verkehrsleistungen auf der Riedbahn schon im Dezember“. Metzler beruft sich dabei auf eine Ausschreibungsübersicht der BAG SPNV. Das SPNV-Linienbündel „Main-Neckar-Ried“, das darin aufgeführt ist, soll demnach schon zum Jahresende 2017 ausgeschrieben werden. Darin enthalten sind die Schienenverkehrsleistungen RE 60 und RB 67 (Frankfurt – Mannheim) auf der Riedbahn.

Adolf Kessel, der auch Mitglied des Wormser Stadtrats ist, hält es für wichtig, dass die Stadt nun nicht auf der Bremse steht: „Nach einer Vergabe wird es deutlich schwerer unser Anliegen umzusetzen.“ In der Wormser Union ist man sich einig: „In Sachen Regional-Express nach Frankfurt müssen wir uns jetzt sehr schnell von Worms aus melden“, sagt Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin – und ist bereits aktiv geworden. Die Christdemokraten werden in der nächsten Stadtratssitzung zu dem Thema einen Antrag einbringen. Darin heißt es: „Die Stadt Worms soll sich gegenüber den zuständigen SPNV-Aufgabenträgern Schienenzweckverband Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV), Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) intensiv dafür einsetzen, dass im Rahmen der zum Jahresende 2017 geplanten SPNV-Ausschreibung „Main-Neckar-Ried“ zusätzliche Regionalexpress-Verbindungen Worms – Frankfurt vorgesehen werden“. Die CDU verbindet mit ihrem Antrag klare Ziele: „Dieser Regionalexpress sollte mit mindestens vier werktäglichen Zugpaaren zu pendlerrelevanten Tageszeiten verkehren“.

Eine Verbesserung der Zugverbindung in den Großraum Frankfurt ist für Pendler und für den Wirtschaftsstandort Worms notwendig. Jan Metzler

Jan Metzler fasst zusammen: „Eine Verbesserung der Zugverbindung in den Großraum Frankfurt ist für Pendler und für den Wirtschaftsstandort Worms notwendig“. Damit dies gelingt, hat der Abgeordnete bereits längst auch auf Bundes- und Landesebene zahlreiche Gespräch geführt – auch mit Abgeordneten auf hessischer Seite – und steht in engem Austausch mit dem zuständigen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Jürgen Konz.

Dr. Karlin ergänzt, dass der CDU-Antrag auch aus verkehrsplanerischer Sicht folgerichtig sei: „Es besteht bei den Verbundfahrpreisen ein RMV-Übergangstarif bis Worms; dieser macht aber nur Sinn wenn attraktive Verbindungen nach Frankfurt bestehen“. Gut weg kämen nicht zuletzt auch die beteiligten Verkehrsverbünde. (Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ist für die Ausschreibung federführend; der Schienenzweckverband Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) ist für Brücke bis Hauptbahnhof und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) für Südhessen an der Finanzierung beteiligt). Dr. Karlin: „Die zusätzlichen RE-Leistungen können in diesem Maßnahmenbündel verkehrsplanerisch und wirtschaftlich am besten integriert werden.“

Der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler lädt ein zu seinen nächsten Bürgersprechstunden. Diese finden statt am Montag, 21. August von 15 bis 18 Uhr im Wahlkreisbüro Alzey (St-Georgen-Straße 50) sowie am Donnerstag, 24. August von 14 bis 17 Uhr  im Wahlkreisbüro Worms (Rathenaustraße 17). Es wird um Voranmeldung gebeten in den Wahlkreisbüros unter Telefon 06241 2105145 (Worms), 06731 4840958 (Alzey) oder im Abgeordnetenbüro in Berlin unter 030 22772179.

  • 21. August, 15 bis 18 Uhr, Alzey, Wahlkreisbüro (St.-Georgen-Straße 50)
  • 24. August, 14 bis 17 Uhr, Worms, Wahlkreisbüro (Rathenaustraße 17)

Am Freitag, 18.08.2017 ab 11:00 Uhr, kommt MdB Jens Spahn, Staatssekretär im Finanzministerium, auf Einladung von MdB Jan Metzler nach Worms. Beide werden am Infostand in der Fußgängerzone an der Ecke Kämmererstraße/Schlossergasse Rede und Antwort stehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Für das leibliche Wohl (Brezeln und Spundekäs) ist gesorgt

Bleibt er oder bleibt er nicht? Diese Frage treibt Betroffene nun schon seit Monaten um, wenn es um den Bahnübergang Georg-Löwel-Straße in Pfiffligheim geht. Die Bahn möchte den Bahnübergang aus Kostengründen schließen. Anwohner, Passanten und alle, die den Bahnübergang regelmäßig nutzen, wehren sich dagegen. Sie müssten einen langen Umweg in Kauf nehmen. Nun haben sich der Bundestagsabgeordnete Jan Metzer und der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel eingeschaltet. Sie wollen helfen und Bewegung in den Fall bringen, der offenbar seit einiger Zeit ins Stocken geraten ist.

Bewohner des Aussiedlerhofes jenseits der Bahnlinie Worms-Pfeddersheim-Monsheim, die ganz besonders von der Schließung betroffen wären, hatten die beiden Politiker nun gezielt um Unterstützung gebeten. „Wenn der Bahnübergang geschlossen wird, dann findet man uns über unsere Hausadresse hier draußen gar nicht mehr – wir wären regelrecht abgeschnitten“, fasst Dieter Kaufmann seine Sorgen zusammen. Neben den Besuchern seines landwirtschaftlichen Anwesens hat er dabei auch Notarzt, Feuerwehr, Zeitungs- und Paketzusteller im Blick, die in die Irre geleitet werden könnten. Hinzu kommt, dass jeder, der den Übergang derzeit nutzt, im Falle einer Schließung einen Umweg von gut zwei Kilometern über Feldwege auf sich nehmen müsste.

Jan Metzler und Adolf Kessel wollen, dass jetzt schnell eine Antwort gefunden wird auf die Frage: Was passiert mit dem Bahnübergang Georg-Löwel-Straße? Schon Anfang des Jahres hatten sich Dieter und Judith Kaufmann an den Oberbürgermeister gewandt, nachdem sie von Plänen der Bahn zur Schließung erfahren hatten. Mitte Februar kam dann die Antwort der Stadt, man befinde sich in „intensiven Abstimmungsgesprächen mit der Bahn“ und habe das Ziel, den Bahnübergang zu erhalten.

Es muss in diesem Fall nun endlich Klarheit geben. Adolf Kessel und Jan Metzler

Auf zwei Wegen wollen Jan Metzler und Adolf Kessel nun Licht in die Sache bringen. Metzler will direkt bei dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Jürgen Konz, nachhaken, wie der Stand der Dinge ist. Und Kessel, der auch Mitglied des Wormser Stadtrats ist, will durch eine Anfrage im Stadtrat klären, was tatsächlich Sache ist und eine Lösung des Falls auf diese Weise beschleunigen. Kessel weist auch darauf hin, dass erst vor wenigen Jahren die Wegeverbindung zwischen Hochheim und Pfiffligheim mit erheblichen Mitteln ausgebaut worden sei für den Radverkehr. Der Weg wird derzeit gut genutzt, nicht zuletzt von Schülern der Pfrimmtal-Realschule, des Eleonoren-Gymnasiums und der Nelly-Sachs IGS, wie Anwohner bestätigen. Der Weg würde jedoch durch die Schließung des Bahnübergangs unterbrochen und somit nutzlos werden. „Es muss in diesem Fall nun endlich Klarheit geben“, fordern Jan Metzler und Adolf Kessel.

Die Mobilität der Zukunft wird elektrisch sein – und EWR legt dafür in der Region mit dem Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur die Grundsteine. Davon machte sich Bundestagsangeordneter Jan Metzler bei der Besichtigung einer Ladestation für E-Mobile am EWR-Hauptgebäude in Worms selbst ein Bild. „E-Autos und die zugehörige Ladeinfrastruktur bedingen sich gegenseitig, denn ohne Lademöglichkeiten kommen keine strombetriebenen Fahrzeuge auf die Straße. Deshalb kann ich das Engagement von EWR hier nur begrüßen“, betonte Metzler beim Austausch mit den EWR-Vorständen Helmut Antz und Günter Reichart, den Netz-Geschäftsführern Johannes Krämer und Jens Mierendorff sowie dem Vertriebsleiter Frank Dinter. „Bislang haben wir alleine in Rheinhessen neun Ladestationen errichtet, davon vier in Worms. Weitere sind bereits in Planung“, erläuterte EWR-Vorstand Reichart dem Abgeordneten.

Bislang haben wir alleine in Rheinhessen neun Ladestationen errichtet, davon vier in Worms. Weitere sind bereits in Planung. Günter Reichart, EWR-Vorstand

Neben der Mobilität auf der Straße nimmt auch der smarte Datenverkehr eine wachsende Bedeutung ein. Deshalb ist für EWR die kürzlich durch den Bundestag beschlossene Abschaffung der Störerhaftung ein wichtiger Schritt hin zur Einrichtung von öffentlichem WLAN: „Diese Gesetzesänderung hilft uns ungemein und eröffnet gerade in Zusammenarbeit mit den Kommunen wichtige Entwicklungsmöglichkeiten“, so Antz. „Als Mitglied des Wirtschafts- und Energieausschusses ist mir der regelmäßige Austausch mit Unternehmen vor Ort natürlich besonders wichtig. Denn hier sehe ich konkret die Auswirkungen von dem, was in Berlin beschlossen wird“, betonte Metzler.

Aus den Erfahrungen dieser Ausschussarbeit heraus zeigte sich Metzler davon überzeugt, dass sich auch gerade regionale Unternehmen intensiv mit anstehenden Veränderungen auseinanderzusetzen müssen: „Der Fortschritt wird sich rasant beschleunigen. Hier müssen wir in der Region dranbleiben, die Dinge vordenken und aktiv mitentwickeln – und EWR ist dabei auf einem sehr guten Weg“. Denn als Energiedienstleister sieht sich EWR nicht mehr nur bei der klassischen Versorgung mit Strom, Gas und Wasser gefragt: „Neben den Anforderungen, die sich uns aus der Energiewende stellen, setzen wir uns intensiv mit Themen wie Mobilität, Digitalisierung oder IT-Sicherheit auseinander. Darüber hinaus sind wir noch aktiv an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt“, erklärte Reichart. So berichtete Netz-Geschäftsführer Krämer von den vielen innovativen Projekten, an denen die EWR Netz GmbH aktuell beteiligt ist. Unter anderem ist sie Konsortialpartner von DESIGNETZ, einem Projekt, bei dem in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland die Praxis der Energiewende demonstriert wird. Darüber hinaus hat die EWR Netz GmbH ein Pilotprojekt zu intelligenten Zählern gestartet. Denn das ebenfalls in Berlin beschlossene Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende schreibt für die nächsten Jahre bundesweit die Einführung „intelligenter Stromzähler“ vor.

Text: EWR Aktiengesellschaft

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